
|
|
Sehenswürdigkeiten in Gladbeck |
![]() | |
Sehenswürdigkeiten in GladbeckÜbersicht Brauereihotel Alte PostIn Gladbeck befindet sich das Brauereihotel Alte Post. Es liegt an der Humboldstraße. Besonders in der Nacht werden Besucher von der Alten Post magisch angezogen. Dann wird das Gebäude nämlich wunderbar beleuchtet. Besonders auffällig ist der Giebel des Gebäudes. Hier handelt es sich um einen sogenannten Treppengiebel. Das Gebäude liegt im Zentrum von Gladbeck. In der Nähe ist das Rathaus. Das Gebäude ist ein Backsteinbau aus dem Jahre 1928. Es beheimatete früher die Post. Hier war eine große Schalterhalle, Paketannahme und die Telegraphenstation. Danach stand das Gebäude für lange Zeit leer. Es war für ein Gasthaus und eine Braustätte der passende Ort. Seiner Vergangenheit wegen entstand der Name "Alte Post". Die große Schalterhalle und die Paketannahme wurden für die Gaststätte und die Brauerei genutzt. Das Dachgeschoß, wo früher die Telegraphenstation war, wurde zu einem kleinen Hotel umgebaut. Das Besondere an dieser Brauerei ist, dass hier keine hochglänzenden Kupferkessel den Gast begrüßen. Hier wurden Kessel auch Hochglanzstahl benutzt. Die Kupferkessel sind ebenfalls aus Edelstahl, nur haben diese einen feinen Kupferüberzug. Das dient aber nur der Ästhetik. Seit 2003 erstrahlt die alte Schalterhalle in warmen Farben. Der Raum wurde mit Tresen sowie Sitz- und Stehplätze herrlich gestaltet. Etwas Zeit sollte sich der Besucher für die Wandmalereien nehmen. Hier sind Wilhelm Busch Zeichnung und Verse aufgemalt. Aber auch ein illustrierter Vers eines späten Heine Gedichtes, in dem es um die Frage geht, warum Gott dem Menschen vieles 2 fach (z. B. Augen, Ohren, Hände etc.), aber ihm nur eine Nase gab. Die Antwort ist, dass wir zwei Nasen nicht in einem Glas hinein stecken kann, ohne den Wein zu verschütten. Das Wort Wein ist hier aber durch Bier ersetzt. Hier im Brauhaus sind alle Biere untergärige Biere. Angeboten werden hier Gladebecker Hell, Gladebecker Dunkel und das Pils Lupulus. Lupulus ist lateinisch und heißt übersetzt Hopfen. Zu bestimmten Anlässen wird hier Festbier, Maibock und Märzen gebraut. Das ganze Jahr über wird dem Gast neben dem köstlichen Getränk auch wunderbare Speisen angeboten. Neues_rathaus_Das neue Rathaus von Gladbeck ist im Rahmen eines sogenannten PPP-Modells als erstees Verwaltungsgebäude in Nordrhein-Westfalen gebaut worden. PPP-Modell bedeutet, dass man mit Sicht von oben (zum Beispiel aus einem Hubschrauber heraus oder mit der Satelitenkamera) dreimal den Buchstaben P erkennen kann. Seit 2006 ist das neue Rathaus von Mitarbeitern der Stadt belegt. Im Oktober fand eine grosse Einweihungsfeier auf dem Willy-Brand-Platz statt. Notwendig war der Neubau, da die bisherigen Bürotürme stark mit PCB kontaminiert waren und eine Sanierung fehlgeschlagen ist. Die Türme wurden daraufhin abgerissen. Im neuen Rathaus sind ca. 320 Arbeitsplätze entstanden. Die Bürofläche beträgt 4.875 qm und die Nebennutzflächen haben eine Grösse von 1.975 qm. Die Park- und Funktionsfläche sind nochmal mit 2.150 qm ausgelegt. Ebenfalls befindet sich in dem Gebäude eine Kantine für die Mittarbeiter und auch ein öffentliches Bistro ist eingerichtet worden. Bei dem PPP-Modell ist der Effizienzvorteil von rund 14 % erreicht worden gegenüber einer konventionellen Lösung. Das ergibt einen Kostenvorteil von ca. 7 Millionen Euro bei einer Vertragslaufzeit von 25 Jahren. Ebenfalls wurden beim Bau alle Termine eingehalten und so gab es keine Kostenüberschreitung. Die Bauzeit betrug 3 Jahre. Die Gesamtinvestitionen inklusive dem Abriss der Bürotürme betrug 16,5 Millionen Euro. Der Abriss der Bürotürme und der anschliessende Neubau dauerte bei diesem riesigen Projekt gerade mal 1,5 Jahre. Für ein Projekt dieser Grösse ist das ein sehr ungewöhnlicher Zeitraum. Das alte Rathaus ist zum Haus der Kunst und Musik geworden. Hier finden Kunstmärkte, Konzerte und so weiter statt. Das neue Rathaus ist in unmittelbarer Nähe des alten Rathauses. Neues_rathausDas neue Rathaus von Gladbeck ist im Rahmen eines sogenannten PPP-Modells als erstees Verwaltungsgebäude in Nordrhein-Westfalen gebaut worden. PPP-Modell bedeutet, dass man mit Sicht von oben (zum Beispiel aus einem Hubschrauber heraus oder mit der Satelitenkamera) dreimal den Buchstaben P erkennen kann. Seit 2006 ist das neue Rathaus von Mitarbeitern der Stadt belegt. Im Oktober fand eine grosse Einweihungsfeier auf dem Willy-Brand-Platz statt. Notwendig war der Neubau, da die bisherigen Bürotürme stark mit PCB kontaminiert waren und eine Sanierung fehlgeschlagen ist. Die Türme wurden daraufhin abgerissen. Im neuen Rathaus sind ca. 320 Arbeitsplätze entstanden. Die Bürofläche beträgt 4.875 qm und die Nebennutzflächen haben eine Grösse von 1.975 qm. Die Park- und Funktionsfläche sind nochmal mit 2.150 qm ausgelegt. Ebenfalls befindet sich in dem Gebäude eine Kantine für die Mittarbeiter und auch ein öffentliches Bistro ist eingerichtet worden. Bei dem PPP-Modell ist der Effizienzvorteil von rund 14 % erreicht worden gegenüber einer konventionellen Lösung. Das ergibt einen Kostenvorteil von ca. 7 Millionen Euro bei einer Vertragslaufzeit von 25 Jahren. Ebenfalls wurden beim Bau alle Termine eingehalten und so gab es keine Kostenüberschreitung. Die Bauzeit betrug 3 Jahre. Die Gesamtinvestitionen inklusive dem Abriss der Bürotürme betrug 16,5 Millionen Euro. Der Abriss der Bürotürme und der anschliessende Neubau dauerte bei diesem riesigen Projekt gerade mal 1,5 Jahre. Für ein Projekt dieser Grösse ist das ein sehr ungewöhnlicher Zeitraum. Das alte Rathaus ist zum Haus der Kunst und Musik geworden. Hier finden Kunstmärkte, Konzerte und so weiter statt. Das neue Rathaus ist in unmittelbarer Nähe des alten Rathauses. Museum_der_stadt_gladbeckMuseum der Stadt Gladbeck Maschinenhalle_zweckelDie Maschinenhalle in Zweckel ist im Jahre 1909 gebaut worden. Der Bau erscheint auf den ersten Blick wie ein Schloss. Der einstige Bauherr wollte ein stolzes Gebäude erbauen, das seine Firma repäsentiert. Die Schornsteine und Kühltürme sind heute abgerissen. Dadurch wird der Eindruck eines Schlosses nochmehr verstärkt. Aber die Fördergerüste stehen noch. Sie ragen weit über die stattliche Halle hinaus und erinnern an die einstige Zeche. Früher war im Inneren des Gebäudes ein riesiger Maschinenpark. Heute sind nur noch wenige technische Anlagen vorhanden. Früher waren hier Kompressoren, Generatoren und Umformer untergebracht, die das Bergwerk mit elektrischer Energie und Druckluft versorgte. Auch die umliegenden Siedlungen wurden von hier aus mit Strom versorgt. Mamortafel an der Empore verweisen noch heute auf die elektrische Schaltanlage mit Kontroll- und Steuerinstrumenten hin. Die beiden Födermaschinen der Firma Thyssen & Co. sind noch in der Halle. Sie stehen in den Seitenflügeln. Hierbei handelt es sich um elektrisch angetriebene Maschinen, die zu der damaligen Zeit noch nicht weit verbreitet waren. Der Umformer war nötig, weil diese Maschinen nur mit Gleichstrom betrieben werden konnten. Also musste der vorhandene Drehstrom umgewandelt werden. Die Maschinenhalle ist seit 1997 Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Nur mit Unterstütztung der Stadt Gladbeck konnte der Verfall der Halle gestoppt werden. Bisher ist die Aussenmauer des Bauwerks gesichert. Seit kurzer Zeit finden immer wieder Veranstaltungen von überregionaler Bedeutung in der Halle statt. Zum Beispiel Ausstellungen, Messen, Konzerte oder Theateraufführungen. Unter anderem war sie einer der Spielorte der RuhrTriennale. Schloss_wittringenSchloss Wittringen Altes RathausAm 06.12.1910 wurde das alte Rathaus der Stadt Gladbeck eingeweiht. Geplant wurde es von dem Kölner Architekten Otto Müller-Jena. Erst einige Jahre später wurde das Rathaus um den Ost-, West- und Südflügel erweitert. Der Turm des Rathauses hat eine Höhe von 45 Meter. Es befindet sich dort oben auch eine Turmuhr. Neben der Turmuhr ist eine Figur zu erkennen. Die Figur stellt den Turmwächter mit seinem Horn und seiner Laterne dar. Der Architekt und der Künstler wollten mit dieser Figur daran erinnern, dass im Mittelalter die Stadt von einem „Türmer“ bewacht wurde. Dieser befand sich während seiner Arbeitszeit in der Turmstube. Der Kölner Bildhauer Karl von Mehring hat die Figur geschaffen. Der Ratssaal beeindruckt mit serinen Bleiverglasten Fenstern. Diese stellen verschiedene Berufe dar, die für die Entwicklungsgeschichte der Sadt Gladbeck typisch sind. Unter anderem ist dort ein Bergmann, ein Bauer, ein Kaufmann und auch ein Maurer zu sehen. Geschaffen wurden diese Fenster von dem Essener Glasmaler Wilhelm de Graaff im Jahr 1954. Im Rathaus war zum einen die Regierung und zum anderen die Verwaltung der Stadt Glabeck beheimatet. Als Regierung der Stadt Gladbeck kann man auch den Rat bezeichnen, der durch die Bürger gewählt wird. Damit eine effektive Arbeit erreicht wird, schliessen sich Ratsmitglieder zu sogenannten Fraktionen zusammen. Meistens gehören die Mitglieder einer Fraktion auch einer gemeinsamen Partei an. Die Stadtverwaltung soll Gladbeck nach aussen repäsentieren. Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind dafür zuständig, dass Beschlüsse und Entscheidungen der Politik bearbeitet und auch ausgeführt werden. Die Verwaltung ist in fünf Dezernate unterteilt. Diese unterstehen dem Verwaltungsvorstand, der sich aus dem Bürgermeister und den Beigeordneten zusammen setzt. AppeltatenfestEinmal im Jahr findet in Gladbeck das „Appeltatenfest“ statt. Hier dreht sich alles um den Apfel. Eröffnet wird das Fest jedes Mal mit dem Fassanstich auf dem Marktplatz. Ein bunt gemischtes Programm folgt. Musik- und Unterhaltungsprogramme auf verschiedenen Bühnen in der gesamten Innenstadt sollen die Besucher unterhalten. Es werden verschiedene Stände mit sehr breitgefächerten Angeboten zu finden sein. Alle Tage sind im Zeichen des Apfels. Das kulinarische Angebot der aromatischen Früchte reicht von Kuchen, Gelees, Essig, Likör, Cidre über Saft bis hin zu Apfel „Natur“. Es gibt aber auch einiges zu bestaunen. Dekorationen in Apfelform oder Dekorationen, die den Apfel als Thema haben, werden angeboten. Ein Höhepunkt ist das „Apfelparadies“ auf dem Goetheplatz. Ein weiterer ist die Wahl der Appeltatenmajestät. Nach der Wahl wird vor dem Alten Rathaus das Zepter von der bisherigen Majestät weitergegeben. Viele Besucher aus der Umgebung, aber auch von weiter weg, kommen zu diesem Fest zum Bummeln, Feiern und geselligem Beisammensein. Die komplette Innenstadt feiert. Geschäfte sind ebenfalls geöffnet. Der Sonntag ist ein verkaufsoffener Sonntag. Auch der Wochenmarkt präsentiert sich im Zeichen des Apfels. Die Bühnen sind am Marktplatz, an dem Willy Brandt Platz und die Aktionsbühne an der Lambertistraße. Aktionen finden auf der Goethestraße, dem Goetheplatz und der Hochstraße statt. Parkplätze findet man im Parkhaus am City-Center, in der Tiefgarage am Oberhof und am Kulturzentrum, im Sparkassen-Parkhaus und auf dem Parkplatz am Festplatz auf der Horster Straße. Auf dem Goetheplatz gibt es jede Menge Informationen und Antworten auf alle Fragen rund um den Apfel. Hier beantworten Fachleute wie zum Beispiel Apfelbauern die Fragen der Besucher. An jedem Stand ist der Apfel Mittelpunkt des Geschehens. Besonderheit ist die Blutwurst mit Apfel. Die Jugendkunstschule Gladbeck hat sich dem Apfel einmal von der künstlerischen Seite vorgenommen. Für Kinder finden Spiel- und Kreativangebote statt. | |
Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Gladbeck
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk:
Münster
Landkreis:
Recklinghausen
Höhe:
52 m ü. NN
Fläche:
35,9 km²
Einwohner:
75.520
Autokennzeichen:
RE
Vorwahl:
0 20 43
Gemeinde-
schlüssel:
05 5 62 014
